Patrick Clément
— Ingenieur in Lebensmitteltechnologie — wohnhaft in Bulle


Wo arbeiten Sie gegenwärtig?
Nach mehreren Jahren bei der Deliciel AG in Birmensdorf habe ich zum Forschungs- und Entwicklungszentrum von Nestlé in Orbe gewechselt, wo ich Getreideriegel entwickle. Ich arbeite dort in der Abteilung Cereal Partner Worldwide, einer Partnerschaft zwischen Nestlé und General Mills in den USA, als Group Leader und Projektmanager.

Weshalb haben Sie sich für den Ingenieurberuf entschieden?
Ich wählte dieses Studium auf Grund meines Interesses für Lebensmittel und weil ich selbständiger arbeiten wollte. Das erste Jahr war zwar streng, aber meine Bemühungen wurden dann durch die fachspezifischen Vorlesungen, die praktischen Arbeiten in den Labors und der Pilothalle sowie die Mitarbeit an Projekten in den beiden letzten Jahren belohnt. Der krönende Abschluss meiner Ausbildung war die sechsmonatige Diplomarbeit in Australien.

 
Welches sind die Stärken des Studiengangs Life Technologies?
Der Studiengang Life Technologies vermittelt den Studierenden eine Ausbildung, die den Anforderungen der Berufswelt entspricht. Die Studienabgänger sind in der Lage, Konsumentenbedürfnisse zu erfüllen sowie die Qualität und Sicherheit der Lebensmittel sicherzustellen. Lebensmittelingenieure finden sowohl in in- und ausländischen Grossunternehmen als auch in KMU Arbeit. All jenen, die sich für den Lebensmittelbereich interessieren, kann ich dieses Studium nur empfehlen. Die Mühe und der Aufwand lohnen sich!



Florine Favre
— Ingenieurin in Life Technologies, Vertiefungsrichtung Biotechnologie — wohnhaft in Les Diablerets


Wo arbeiten Sie gegenwärtig?
Ich arbeite bei Selexis, einer Start- up in Plan-les-Ouates. Ich bin Projektleiterin, hauptsächlich auf dem Gebiet der Zellkulturen: von der Schaffung von Klonen bis zur Untersuchung der Stabilität der Expression.

Weshalb haben Sie sich für den Ingenieurberuf entschieden?
Ich habe eine Lehre als Biolaborantin gemacht, welche mir einen Einblick in die Welt der Wissenschaft vermittelte. Doch dieser Beruf entsprach nicht ganz meiner Persönlichkeit. Ich bin dynamisch und zielstrebig, brauche eine gewisse Freiheit und will mich Herausforderungen stellen. Die Ingenieurausbildung war für mich die ideale Lösung, um mich beruflich weiterentwickeln zu können.

Was hat Ihnen das Studium der Life Technologies vermittelt?
Logisches Denken, eine selbständige Arbeitsweise sowie die Arbeit im Team bei Projekten gehören sicherlich zu den wichtigsten Dingen, die ich während meines Studiums gelernt habe. Gleichzeitig wurden wir auch mit der Realität des Berufslebens konfrontiert [einzuhaltende Termine, Budgetvorgaben usw.].



 

Caroline Emery
— Ingenieurin in Life Technologies, Vertiefungsrichtung Analytische Chemie — wohnhaft in Noës


Wo arbeiten Sie gegenwärtig?
Ich arbeite im schweizerischen Dopinganalyse-Labor (Laboratoire suisse d’Analyse du Dopage), das zum gerichtsmedizinischen Institut des Universitätsspitals in Lausanne gehört. Ich bin Chemikerin und auf Isotopenmassenspektrometrie spezialisiert. Zu meinen Aufgaben wird auch die Entwicklung von LC-, GC- und MS-Analysemethoden gehören.


Welches sind die Stärken des Studiengangs Life Technologies?
Die Stärke der Vertiefungsrichtung Analytische Chemie ist zweifellos der Unterricht. Die Dozierenden haben alle ein ausgezeichnetes Niveau und die meisten verfügen über grosse Industrieerfahrung. Die Ausbildung ist auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarkts ausgerichtet und stark berufsbezogen, was einen weiteren Vorteil darstellt.


Ihr Tipp für Studienanfänger?
Keine Schulfete verpassen und möglichst oft den Kopf auslüften. Der Studiengang Life Technologies ist eine grosse Familie, in der man sich wohl fühlt…aber auch gut lernen kann.







 



Modifié par gei le 16.09.2009
Créé le 15.09.2009 10:36:28
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